(JaWi) Wenn die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Dötlingen im Ernstfall eine Drehleiter zur Unterstützung benötigen, rückt in der Regel das entsprechende Fahrzeug der Feuerwehren Ganderkesee oder Wildeshausen aus. Um die Möglichkeiten eines solchen Hubrettungsfahrzeuges besser kennenzulernen, führten die Führungskräfte der Dötlinger Feuerwehren einen gemeinsamen Übungsabend mit den Wildeshauser Einsatzkräften durch.

Lutz Ertelt, Zugführer in der Wildeshauser Wehr, ging im Dötlinger Feuerwehrhaus zunächst theoretisch auf die Besonderheiten und vielfachen Einsatzmöglichkeiten der fahrbaren Leiter ein. Er verdeutlichte auf welche Faktoren bereits während der Anfahrt der Drehleiter durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte geachtet werden könne. So seien insbesondere ein fester Untergrund und genügend Aufstellfläche entscheidend, um die volle Leistungsfähigkeit der 30 Meter langen Leiter nutzen zu können.

Auf dem Hof des Dötlinger Gerätehauses wurden die Funktionen der Drehleiter praktisch erläutert. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Abstützung und der seitlichen Ausladung des Fahrzeuges. Im ausgefahrenen Zustand konnten sich die Feuerwehrleute im fest montierten Rettungskorb der Leiter einen Eindruck von der maximalen Arbeitshöhe verschaffen.

Zum Abschluss wurden gemeinsam der Lopshof und das Bremer Schullandheim in Dötlingen angesteuert, um vor Ort die Aufstellung des Hubrettungsgerätes bei teils sehr beengten Platzverhältnissen zu proben.