Die "Brand-Sprützen-Ordnung" vom 24. Oktober 1868 regelte erstmals das Feuerlöschwesen in der Bauernschaft Dötlingen. Die Freiwillige Feuerwehr entstand im Jahr 1931 aus Reihen der Turnerschaft. Seit 2002 hat die Dötlinger Stützpunktfeuerwehr ihren Sitz im Feuerwehrhaus an der Straße "Am Kohlhoff". 

Das Dötlinger Einsatzgebiet umfasst nicht nur eine Vielzahl reetgedeckter Häuser im historischen Ortskern, sondern auch Industriekomplexe, wie den ehemals größten Erdgasspeicher Europas der ExxonMobil Production GmbH. Auch die Autobahn A1 mit der Rastanlage Wildeshausen und der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord liegen im Dötlinger Zuständigkeitsbereich. Als beliebtes Ausflugsziel verfügt Dötlingen weiterhin über diverse Hotels, Herbergen und Gastronomiebetriebe. Mehrere Alten- und Pflegeeinrichtungen fallen ebenfalls unter die Einsatzschwerpunkte. Auch bei Einsätzen auf dem Fluss Hunte sind die Dötlinger Feuerwehrleute gefordert.

Neben der Brandbekämpfung und einfachen technischen Hilfeleistung ist die Dötlinger Ortswehr für alle Gewässereinsätze zuständig und zu diesem Zweck mit einem Rettungsboot ausgestattet. Die Einsatzleitung in der Gemeinde Dötlingen wird über den Dötlinger Einsatzleitwagen sichergestellt, der hierzu speziell ausgestattet ist. Außerdem ist die Wärmebildkamera der Gemeinde auf dem Dötlinger Tanklöschfahrzeug verlastet.