(JaWi) Einmal im Jahr müssen die allesamt ehrenamtlichen Helfer der Dötlinger Feuerwehren sämtliche Hydranten im Gemeindegebiet überprüfen. Die Ortsfeuerwehr Dötlingen war hierzu am Samstag, den 24. November, bei einem zusätzlichen Dienst knapp acht Stunden lang mit drei Fahrzeugen in ihrem Löschbezirk unterwegs.

Üblicherweise erfolgt die Kontrolle der Löschwasserentnahmestellen im Herbst eines jeden Jahres. Denn neben der Überprüfung der Funktionstüchtigkeit, werden die sogenannten Unterflurhydranten auch winterfest gemacht.

Dabei bereitet häufig schon das Auffinden der Hydranten Schwierigkeiten. Rot lackierte und gut sichtbare überirdische Hydranten, an die nur noch ein Schlauch angeschlossen werden muss, sind nämlich die absolute Ausnahme im Dötlinger Gemeindegebiet. Verbreitet finden sich nur ovale gusseiserne Deckel mit der Aufschrift „Hydrant“ in oder neben der Straße eingelassen. Ein weißes rechteckiges Hinweisschild mit roter Umrandung zeigt dessen genaue Position an.

Nach dem Aufklappen dieser Deckel kann ein Standrohr zur Wasserentnahme aufgeschraubt und anschließend mit dem Hydrantenschlüssel der entsprechende Schieber geöffnet werden.

Oftmals wachsen die Deckel mit der Zeit zu und müssen im Zuge der Hydrantenpflege von Rasen und Erde befreit werden. Jeder einzelne Hydrant wird dabei gründlich durchgespült und auf Schäden kontrolliert. Mängel werden vermerkt und an den OOWV als Betreiber weitergeleitet. Abschließend wird eine Kunststofffolie in den Deckel eingelegt, um ein Festfrieren im Winter möglichst zu vermeiden.

Niedrige Temperaturen bereiten den Einsatzkräften der Feuerwehr trotz dieser Vorkehrungen immer wieder Probleme beim Zugang zu den Unterflurhydranten. Anwohner sollten deshalb in der kalten Jahreszeit darauf achten, dass Hydrantendeckel in ihrer Nähe ständig von Eis und Schnee befreit sind. Dies kann im Ernstfall die entscheidenden Minuten bei der Löschwasserversorgung bedeuten.